DEXT-Fachstelle Bad Homburg v. d. Höhe
Die DEXT-Fachstelle in Bad Homburg ist auf lokaler Ebene zu allen Phänomenbereichen des Extremismus ansprechbar. Sie widmet sich der phänomenübergreifenden Extremismusprävention und der Demokratieförderung unter Berücksichtigung spezifischer sozialräumlicher Bedarfe in Bad Homburg.
Sie richtet ihre Aktivitäten auf die Stärkung demokratischer Kompetenzen, die Sensibilisierung für demokratiefeindliche Entwicklungen sowie auf die Unterstützung kommunaler Akteurinnen und Akteure im professionellen Umgang mit entsprechenden Herausforderungen.
Neben den Phänomenbereichen Rechtsextremismus, Islamismus, Selbstverwalter/Reichsbürger, Linksextremismus und Extremismus mit Auslandsbezug (Ultranationalismus), behandelt die DEXT-Fachstelle Bad Homburg auch Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit wie Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus Queer-Feindlichkeit und Frauenfeindlichkeit, da sich diese gegen einzelne Bevölkerungsgruppen richten und das demokratische Zusammenleben beeinträchtigen können. Die Eindämmung dieser Ungleichwertigkeitsvorstellungen ist dabei einerseits für die Wahrung der Grundsätze der freiheitlich-demokratischen Grundordnung von Bedeutung, sowie andererseits in Hinblick auf radikalisierungsbegünstigende Faktoren wie Ausschluss und Diskriminierung elementar.
Die DEXT-Fachstelle wurde im Oktober 2025 in Bad Homburg eingerichtet und ist in der Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Teilhabe angesiedelt.
Sie wird im Rahmen des Landesprogramms „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ des Hessischen Ministeriums des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz gefördert und inhaltlich vom Hessischen Informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus (HKE) begleitet.
Aufgaben der DEXT-Fachstelle
Erstberatung: Die DEXT-Fachstelle dient als Anlaufstelle für Erstberatungen, bei der die Anliegen aufgenommen und analysiert werden. Nach der Ersteinschätzung wird je nach Problemstellung an weiterführende Stellen und Experten vermittelt.
Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen: bedarfsorientierte Fortbildungen und Austauschformate, Unterstützung kommunaler Akteurinnen und Akteure im professionellen Umgang mit Herausforderungen in Bezug auf Extremismus- und Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung.
Vernetzung: Ziel ist auch die Vernetzung relevanter Akteurinnen und Akteure, um langfristige Präventionsstrukturen zu schaffen und eine demokratische Basis zu stärken.
Kontaktdaten:
Frau Leonie Reinshagen
Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe
III.1 Gleichstellung, Vielfalt und Teilhabe
Telefon: 06172 100 3003
E-Mail: Leonie.Reinshagen@bad-homburg.de