„Informations- und Kompetenzzentrum Ausstiegshilfen Rechtsextremismus“ (IKARus)

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IKARus wurde 2002 im Hessischen Landeskriminalamt mit dem Ziel eingerichtet, rechtsextremistische Karrieren zu beenden und ausstiegswillige Personen bis zum Ende des Ausstiegsprozesses zu begleiten. Flankierend zur individuellen Ausstiegsbetreuung wird IKARus im erweiterten Umfeld der betreuten Personen (z. B. Schulen, Jugendhilfe, Vereine) bei Bedarf informierend, aufklärend und beratend tätig mit dem Ziel der Sensibilisierung und Kompetenzbildung im Umgang mit dem Phänomen Rechtsextremismus. Die individuelle Begleitung erfolgt bedarfsorientiert durch eine fachbezogene Einbindung der Sicherheitsbehörden, der Justiz, der Sozial- und Jugendämter, der Schulen, der Beratungseinrichtungen und weiterer relevanter Stellen. Besonders hervorzuheben ist, dass IKARus inzwischen nicht mehr nur reaktiv, sondern bei in Frage kommenden Szenepersonen auch proaktiv, also aus eigener Initiative „aufsuchend“, tätig wird, um bekannte Rechtsextremisten anzusprechen.

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