OFEK - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung e. V.: Projekt „OFEK Hessen“

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OFEK e.V.

OFEK Hessen berät Einzelpersonen, ihre Familien und Angehörigen sowie Zeuginnen und Zeugen bei antisemitischer Gewalt in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, im persönlichen Umfeld, in Behörden und bietet auch Organisationen Unterstützung nach Vorfällen an. OFEK Hessen zielt außerdem darauf ab, jüdische Gemeinden in Hessen in ihrem Umgang mit Antisemitismus und Diskriminierung wirksam und nachhaltig darin zu unterstützen, beratende und stärkende Angebotsstrukturen in ihren Strukturen anzubieten und zu verstetigen. Weiterhin will OFEK Hessen zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure sowie Fach- und Führungskräfte auf der Landes- und kommunalen Ebene vernetzen und qualifizieren. OFEK Hessen 1) informiert über die neuen Möglichkeiten und Angebote, tritt mit potenziellen Partnern in Kontakt und erhöht durch gezielte Ansprachen, Fachgespräche sowie digitalisierte Präsenz, die Wahrnehmbarkeit des aktuellen Antisemitismus sowie der Unterstützung durch Bildung und Beratung; 2) konzipiert und etabliert unter Berücksichtigung der erhobenen Bedarfe zielgruppenspezifische Angebote, die in die jüdischen Gemeindestrukturen vor Ort nachhaltig hineinwirken und strukturbildend sind; 3) sensibilisiert und aktiviert zivilgesellschaftliche Strukturen, Bildungseinrichtungen, Verwaltung und Politik im Umgang mit Antisemitismus, unter anderem durch anlassbezogene Intervention an Schulen; das Format der Supervision für Fachkräfte fördert 4) die Sichtbarmachung jüdischer Perspektiven auf Antisemitismus, u. a. durch regelmäßigen Fachaustausch im Rahmen von netzwerkbildenden Maßnahmen, aber auch durch Fachbeiträge und Publikationen. Bei allen Maßnahmen sind jüdische und nicht jüdische Akteurinnen und Akteure gleichermaßen eingebunden.

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